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LernStats
(Kapitel 9 - Seite 2 / 10)

Phi-Koeffizient

Beispiel A:

Hier wird untersucht, ob ein Zusammenhang (eine Korrelation) zwischen den beiden Merkmalsklassen

männlich - weiblich und berufstätig -nicht berufstätig

besteht.

Angenommen, in einer Gruppe von 54 Personen befinden sich:

23 männliche nicht berufstätige
7 weibliche nicht berufstätige
9 männliche berufstätige
15 weibliche berufstätige
Personen.

Diese Daten sind im neben-stehenden Vierfelderschema übersichtlich angeordnet.
Die Felder sind mit den Buchstaben a, b, c, d be-zeichnet und der Zusammen-hang rPhi berechnet sich mit der oben angegebenen Formel.
In diesem Beispiel besteht ein schwacher Zusammenhang von rPhi= -0.40 zwischen den beiden Variablen.

Wie ist dies aber zu interpretieren?

Beim Ansehen des Vierfelder-schemas wird deutlich, daß vor allem die Merkmalskombinationen männlich - nicht berufstätig und weiblich - berufstätig häufig vorkommen.

Die Interpretationsrichtung muß also aus den Häufigkeiten in den Tabellenfeldern abgelesen werden, das Vorzeichen (im Beispiel negativ) bietet dabei keine Hilfe.



 
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