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(Kapitel 1 - Seite 2 / 4)
Variable
Das Merkmal (Geschlecht) wird dadurch, daß wir seine Ausprägung
(männlich/weiblich) innerhalb einer Stichprobe registrieren, zu
einer Variablen. Das bedeutet, daß dieses Merkmal für jedes Element
der Stichprobe (Vp) genau einen von mindestens zwei Ausprägungsgraden
hat.
Die Elemente der Stichprobe heißen in Zukunft Merkmalsträger.
Der Vorgang des Messens bedeutet jetzt nicht mehr und nicht weniger,
als daß jedem Merkmalsträger der Stichprobe genau ein Meßwert
derart zugeordnet wird, daß diese Zuordnung die Verhältnisse der
Merkmalsträger bezüglich ihrer Merkmalsausprägung wiedergibt.
In unserem Beispiel heißt das:
Studenten gleichen Geschlechts müssen gleiche Meßwerte, Studenten
verschiedenen Geschlechts verschiedene Messwerte zugeordnet werden.
Dies ist genau dann der Fall, wenn als Meßwerte zwei verschiedene
Zahlen zugeordnet werden (z.B. 0 für männlich, 1 für weiblich
oder auch 1 und 2 oder irgendein anderes Zahlenpaar).
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